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Britta Späth tritt zurück

20. 05. 2021

Gleichzeitig kündigte die Gleichstellungsbeauftragte auch ihre Tätigkeit beim Familienzentrum Schafflund

Reinhard Friedrichsen

Das Amt Schafflund und seine Gleichstellungsbeauftragte, das war in den vergangenen 25 Jahren nie eine Angelegenheit von langer Dauer. Vier haben dieses Amt in dieser Zeit bekleidet und aus verschiedenen Gründen nach relativ kurzer Zeit beendet. Teilweise lange Vakanzen waren die Folge. Nun hat Britta Späth, die dieses Amt nur 15 Monate bekleidete, aufgegeben. Der Rücktritt erfolgte zum 31. März, wurde aber erst jetzt bekannt, da er vom Amtsausschuss als Personalangelegenheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt wurde und anschließend nicht aktiv bekannt gemacht wurde.
Selbst im offiziellen Mitteilungsblatt des Amtes findet sich noch kein Hinweis. „Dies muss man sicher als Versäumnis unserseits werten“, bedauert Amtsvorsteher Wilhelm Krumbügel. In ihrem Rücktrittsschreiben gibt Britta Späth keine Begründung an, liefert diese aber im persönlichen Gespräch. „Ich hatte die Gelegenheit, in meiner nebenberuflichen Tätigkeit die Arbeitszeit aufzustocken. Dies hat nun für mich Vorrang und es bleibt einfach nicht mehr ausreichend Zeit für dieses Ehrenamt“, führt sie an.
Ämter mit bis zu 15 000 Einwohnern sind zur Beschäftigung einer Gleichstellungsbeauftragten zumindest auf ehrenamtlicher Basis verpflichtet. Utta Weißing, früher einmal für vier Jahre in dieser Position in Schafflund und heute hauptamtlich in Harrislee tätig, hatte bereits anlässlich der Berufung von Späth öffentlich Zweifel geäußert, dass das vielfältige Anforderungsprofil an eine Gleichstellungsbeauftragte mit einer Ehrenamtlichkeit erfüllt werden könne. Ob dies so ist, konnte die Amtszeit von Späth bislang nicht erweisen. „Ich bin angesichts der Pandemie gar nicht dazu gekommen, viel zu unternehmen“, sagt sie dazu. „Wir werden die Ausgestaltung der Stelle vor einer erneuten Ausschreibung noch einmal überdenken müssen“, ergänzt Krumbügel.
Gleichzeitig hat Späth auch ihre Tätigkeit beim Familienzentrum Schafflund gekündigt, das sie seit 2015 geleitet hat. Das Familienzentrum ist an die Gemeinde Schafflund angegliedert, wird aber von zwölf Gemeinden im Amt getragen und zudem öffentlich gefördert. Die Aufgabe besteht in der Vernetzung bereits vorhandener Angebote der Vereine und Aktivitäten im Amt. Die neue Situation veranlasste die Gemeinde Schafflund nun, die Struktur des Familienzentrums zu überdenken. Im Moment ist das Familienzentrum stark auf den Schwerpunkt kleinere Kinder gerichtet. Die Lenkungsgruppe hat bereits verschiedene Zukunfts-Szenarien erörtert, wie ihr Vorsitzender Hermann Mahler erläuterte. Ein neuer Ansatz könne sein, die Aktivitäten über alle Generationen auszurichten, als „ein Dach für Generationen“, wie es Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen ausdrückt.
Der Hauptort des Familienzentrums soll Schafflund bleiben, Medelby und Großenwiehe bleiben Standorte. „Brauchen wir eine leitende Figur oder reicht unsere gute Netzstruktur, wie sie in Schafflund und Medelby bereits personell vorhanden ist“, sei eine entscheidende Frage, die nach Auffassung von Best-Jensen eine Vollversammlung aus den beteiligten zwölf Bürgermeistern klären soll.
Weitere Ergebnisse der jüngsten Gemeinderatssitzung:
Der Bogen südlich der Straße Süderdammacker wird „Am Feldrain“ heißen.
Schafflund wird sich mit Nordhackstedt, Hörup und Meyn für weitere vier Jahre im Projekt „Klimabildung in Kindergärten“ beteiligen, um diese fest in den Kitas zu verankern.
Das Schwimmbad Waldeck erhält wegen fehlender Einnahmen eine Anschubfinanzierung von 10 000 Euro.
Vier Spielplätze werden nun mit neuen Geräten im Wert von 57 000 Euro ausgestattet.

 

Quelle - SHZ Reinhard Friedrichsen

 

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