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Dorfrallye sorgt für Abwechslung

24. 04. 2021

Schafflund: Teilnehmer mussten 100 Aufgaben bewältigen

 

Zehn Wochen lang hatten die Schafflunder Gelegenheit, die unterschiedlichsten Facetten ihres Dorfes kennenzulernen. Eine Dorfrallye mit immer neuen Aufgaben zum Wochenanfang sollte Abwechslung in den Pandemie-Alltag bringen und dazu motivieren, sich sowohl mit den örtlichen Gegebenheiten als auch mit den Strukturen des Dorflebens auseinanderzusetzen. „Dabei habe ich selbst auch noch viel dazugelernt“, meint Netzwerkerin Martina Marczyschewski.
Schließlich hat sie sich in Zusammenarbeit mit dem Fest- und Kulturausschuss und dem Familienzentrum die Fragen überlegt und darauf geachtet, Vielfalt im Schwierigkeitsgrad und in der Themenauswahl zu gewährleisten. So sind insgesamt 100 Aufgaben zusammengekommen: Such- und Zählaufgaben, Hintergründe zur historischen Entwicklung, Namen von Vertretern der Vereine und der Gemeinde und Impulse für kreative Fotografie. „Man ist mal mit ganz anderen Augen durch Schafflund gegangen“, sagten Maren und Claus Peter Matzen bei der abschließenden Preisverleihung. Volle Punktzahl hatten sie erreicht und konnten nun als Sieger einen prall gefüllten Präsentkorb in Empfang nehmen.
Aber einfach sei es mitunter nicht gerade gewesen: „Die Frage nach dem Liebesbaum war knifflig, selbst die älteren Schafflunder wussten davon nichts.“ Wer allerdings im Besitz der Dokumentation „Schafflund in alten Ansichten“ war, hatte die Nase vorn. Dort ist die alte Buche an der Meyner Straße abgebildet und wird als Teil des 1860 angelegten Parks beschrieben. Eine weitere Schwierigkeit sei es gewesen, Baumarten zu bestimmen – im Schnee ohne Blätter. Da musste man sich behelfen, indem man altes Laub unter den Bäumen hervorlaubte.
Ganz stolz war Fine, die mit ihrer Mutter Dhana Johsten wochenlang im Dorf unterwegs gewesen war. Für die Foto-Aufgabe, Schafflund kreativ darzustellen, hatte die Dreijährige aus Legosteinen ihr Dorf gebaut – mit Schwimmbad, Feuerwehr und Polizei. Während ihre Mutter für den zweiten Platz ebenfalls einen Präsentkorb erhielt, freute sie sich über ein neues Frühstücksbrettchen mit einem Aquarell der Schafflunder Mühlenscheune von Claudia Wehner. „Man kann die Bretter übrigens bei mir kaufen“, sagte Martina Marczyschewski, es sei neben den Bechern eine neue Idee, die schönen Seiten von Schafflund zu zeigen. Den dritten Platz belegte Andrea Kripke, die einen Gutschein erhielt. Viele weitere Preise wurden ausgeschüttet, nicht zuletzt, weil es noch Restbestände vom Adventskalender gab, die nicht abgeholt worden waren. Wie in den Wochen zuvor wurden jedoch auch Teilnehmer ohne Höchstpunktzahl ausgelost, einfach als Anerkennung für ihre Teilnahme. Renate Hachmann hatte das Glück bei der letzten Abschlussauslosung. Sie fand lobende Worte für die Initiative: „Ich hatte immer einen Grund, spazieren zu gehen.“ Aber die Preisträger wunderten sich, als sie erfuhren, dass sich nur 45 Familien oder Einzelpersonen beteiligt hatten: „So eine tolle Aktion, wir hätten gedacht, mehr Leute hätten das genutzt und mitgemacht.“

 

Quelle - SHZ Helga Böwadt 

 

Liebesbaum

 

Der Liebesbaum in Schafflund steht an der Meynerstraße. 

 

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